Das Tanzkonzept

Hintergrund:
FRANK MANNING ist der wohl bekannteste Tänzer der damaligen und heutigen Zeit.
Im Jahr 2004 ist er 90 Jahre alt geworden.
Er wird nicht müde, den LINDY HOP in seiner ganz besonderern Art als DEN Swing-Tanz zu verkörpern. Trotz seines hohen Alters reist er durch die Welt, um Tänzerinnen und Tänzern den Lindy Hop (Savoy Style) zu zeigen.

Frank Manning erlangte in den 30er Jahren Berühmtheit durch den Film "Hellzapoppin'" in dem er als schlaksiger junger Mann den Lindy Hop völlig perfekt mit 82 T./M. vorführte. Vom Savoy-Ballroom aus in New York's Harlem fing Frank Manning mit seiner Showtanzgruppe, den "Whiteys-Lindy-Hoppers", den Siegeszug des Lindy Hop an. Der Lindy Hop führte nach dem Charleston zur zweiten Tanzeuphorie in Amerika und Europa. In Deutschland selbst ist der Lindy Hop der bekannteste Swing-Tanz der damaligen Zeit.

Frank Manning wurde von der Presse einmal gefragt, welche Stil er denn tanzt !!!
Er antwortete: "...... an welchem Wochenende denn ??? ......."

Das Konzept:
Dieser Satz von Frank Manning ist für ALLE zum Swing-Konzept geworden; für uns (Susanne & Uwe) schlichtweg zum Tanzkonzept.

Vielfalt und Abwechslungsreichtum zeichnen Boogie-Woogie, sowie die verschiedenen Swing-Tänze aus.
Neben Boogie-Woogie haben sich von früher bis zur heutigen Zeit völlig verschiedene Swing-Tanzstile durchgesetzt.
Unter anderem sind es:

Charleston (als Partnercharleston oder als Linedance)
Shag in verschiedenen Arten (zum Beispiel Collegiate Shag)
Balboa
Lindy Hop (Savoy-Style)
Hollywood-Style
West-Coast-Swing

Der Charleston ist der typische Tanz mit "Kreissäge" und "Fransenkleid", der Lindy Hop ist der bekannteste Swing-Paartanz der 30er/40er Jahre zur Bigband-Swingmusik.

Der Swing- und Boogie-Tänzer legt nicht unbedingt Wert auf Turniererfolge, sondern mehr Wert auf Tanzvielfalt, Einfallsreichtum und Kreativität in den einzelnen Tanzstilen innerhalb des "Social-Dance" mit dem Partner, bzw. mit der Partnerin.

Der Versuch, verschiedenen Tänze, bzw. Stilrichtungen zusammenzuführen, um evtl. einen vereinfachten Einheitsstil zu entwickeln, bedeutet schlichtweg Stilbruch in den einzelnen Tänzen, bzw. Tanzstilen; ebenso der Versuch einem Tanzstil einen anderen Namen zu geben, nur weil sich dieser Tanz dann 'moderner' anhört.

Mal ganz davon abgesehen, macht es doch wesentlich mehr Spaß, verschiedene Stilrichtungen zu tanzen, als nur einen Einheitsstil.
Auch für Nachwuchstänzer bedeutet auf Dauer Stilreichtum mehr als nur einen Einheitsstil.