Der BOOGIE-WOOGIE ist entstanden (Zitat) ..........
".......... in Harlem, dem
Negerquartier New Yorks, und enthielt eine Fülle uralter volkstümlicher Tanzelemente:
Zum Boogie-Woogie gehört wesensgemäß die Freude am ausgelassenen Spiel, an der freien
Variation, was eine Stilisierung dieses Tanzes jedoch nicht ausschließt.
Um 1940 war man rundheraus entsetzt. So schrieb RICHARDSON, gewiss keiner mehr von den
Jüngsten: "Der Boogie-Woogie stellt ja nichts mehr dar, er ist nur noch Bewegung. Er
hat im Grunde auch kein Ziel. Der Boogietänzer ist völlig allein. Die Partnerin ist für
ihn nur noch ein abstrakt-geometrischer Beziehungspunkt, an dem er seine Bewegung
ausrichtet. Der Boogie-Woogie kann auf jede Berührung verzichten. Er braucht nur einen
sich bewegenden Punkt als Partner."
Dennoch war der
Boogie-Woogie der eigentliche Volkstanz der 50er Jahre, DER Tanz der Jugend.
Dabei kommt es beim Boogie-Woogie nicht auf die Fülle der Figuren an, sondern auf den
Stil, das WIE !
Der Boogie-Woogie ist
keineswegs ein einfacher Tanz. Er ist voller Gegensätze, ist heiß und eiskalt,
rauschhaft und mechanisch zugleich. Er ist hart und zeigt doch immer auch verspielte
Züge, sowie fast katzenartig-weiche Bewegungen.
Unter allen modernen Tänzen verschafft der Boogie-Woogie den stärksten Rausch, der
allein aus der Bewegung kommt, aus dem Spiel der Glieder und des Körpers.
Ursprünglich ist der Boogie-Woogie eine pianistische Technik zur Begleitung des
Bluesgesang.
Einen weiteren Höhepunkt erlebte dieser Tanz ab den 50er Jahren. Seit dem nannte man
diesen Boogie-Woogie
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Der SAVOY STYLE ist
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.......... ein Lindy Hop, wie er überwiegend von der schwarzen Bevölkerung Amerikas in
den 30er und 40er Jahren im Savoy Ballroom in Harlem - New York - getanzt wurde.
Von dort hat Frank Manning mit seinen "Whitey-Lindy-Hoppers" in die ganze Welt
getragen.
Dieser Lindy Hop hat sich unmittelbar aus dem Charleston entwickelt.
Seit Ende der 20er Jahre wurde die Swingvariante Lindy Hop getanzt, auch wenn sich der
Stil fast wöchentlich vom Namen her in "Savoy-Lindy", "Savoy-Style",
"Hollywood-Style", oder "Jitterbug" änderte.
Er ist überwiegend auf 8-Count-Schritten aufgebaut, beinhaltet aber viele 4-Count-,
6-Count- und 10-Count Figuren und Elemente.
Grundtechnik dieses Tanzes ist das sog. FLOATEN.
Es wird kreisrund getanzt (circula dance) und ohne feste Ausrichtung.
Zudem tanzt der Herr noch um seine Dame herum, die Dame ist also im Mittelpunkt der
Tanzaktivität.
Es gibt keine Tanzrichtung, auch tanzt die Dame nicht linienförmig ausgerichtet.
Die damalige Presse schrieb dazu:
** ..... Lindy Hop ist ein 8-count-Tanz, das heißt, er geht auf die Musik auf .....
** ..... ein bekannter Tänzer - "Shorty" George Snowden - bezeichnete diesen
Tanz,
anlässlich des Fluges von Charles Lindbergh, schlicht Lindy Hop .....
** ..... auf Grund der hohen Verletzungsquote anderer Tanzpaare durch
akrobatische Schritte (airials oder airsteps) ist es verboten, in öffentlichen Gebäuden
in den Vereinigten Staaten zu tanzen .....
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Der HOLLYWOOD STYLE ..........
.......... wurde von Erik & Sylvia ins
Leben gerufen (ca. 1997). Sie wollten damit den Stil ausdrücken, der
überwiegend von der weißen Bevölkerung Amerikas in den 30er, 40er und 50er Jahren
Entscheidend beeinflusst hat ihn Dean Collins, der in vielen Hollywood Filmen als Tänzer
zu sehen war.
Dean Collins kam ursprünglich aus New Jersey und hat Lindy Hop im Savoy Ballroom
gelernt. 1938 ist er nach Los Angeles gezogen und hat dort seinen Stil dort
verbreitet. Ursprünglich tanzte man in Los Angeles nur Balboa und "Swing", was
ein ziemlich einfaches „Push and Pull“ war, also Unterarmdrehungen, Platzwechsel
und ähnliches. Dean Collins hat die Art des Tanzens dort entscheidend verändert
und Lindy Hop eingeführt.
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Der West Coast Swing
(WCS) ist ..........
..........
Er wird vorwiegend zu langsamer Musik (Blues, Swing, auch Country & Western) im Tempo
ca. 28-34 T./M. getanzt.
Er ist ursprünglich an der Westküste Kalifoniens enstanden und wurde von den
Arthur Murray-Studios kreiert.
Es war ursprünglich eine vereinfachte Version von Lindy Hop, in der die Männer
fast nur herumstanden und die Damen in die Posen laufen ließen.
Diese Kurse waren auch auf die etwas ältere Generation ausgerichtet, da diese ja
meist das Geld besaßen.
Die Jugend damals hatte ja nichts (Die Oldtimer haben oft erzählt, dass sie oft
nur einen Anzug und ein paar Schuhe hatten, dass sie sich gegenseitig liehen).
Grund dafür war auch, dass die Damen ja schon immer gerne tanzen, die Männer
aber nicht unbedingt. Außerdem gab’s nach dem Krieg ja auch weniger Männer. Dann
war es oft auch so, dass die Männer älter waren als die Damen; d.h. die Damen
waren noch etwas beweglicher und hatten deshalb auch den Hauptteil des Tanzes zu
bestreiten.
Grundform des Tanzes ist:
Die Dame tanzt innerhalb eines Viereckes durch die Mitte, während der Herr durch
Seitschritte im Zentrum der Dame ausweicht.
Die Tanzaktivität liegt hier deutlich bei der Dame, währen der Herr stationär in der
Mitte verbleibt.
Tanzfiguren werden nicht kreisförmig - wie beim Lindy Hop - , sondern in einer
linienförmigen Ausrichtung getanzt (slotted dance).
Dieser Tanz erlaubt der Dame, innerhalb der Führung des Mannes ihre Bewegungen im
individuellen Stil auszuführen.
In den 50er Jahren wurde dieser Tanz als Jive-Art von den Tanzschulen
weiterentwickelt und wird heute - anders als in den ursprünglichen Zeiten - in
einer Linie getanzt.
Die damalige Presse schrieb dazu:
** " ..... In einer Zeit, in dem grosser Männermangel herrscht, musste ein Tanz her,
bei dem die jungen Frauen viel Bewegung hatten, und die eher älteren (vorhandenen)
Männer nicht viel tun mussten ..... ."
** " ..... Der West-Coast-Swing-Tänzer wird eins mit der Musik, ihre Bewegungen
stehen im Einklang zur Musik. Beim Tanzen entsteht ein unbeschreibliches Gefühl .....
."
** " ..... Der Westcoastswing zeichnet sich durch stark körperbetonte, teilweise
auch erotische Figurenkombinationen aus .... ."
** " ..... In einer Region der grossen Hitze ist endlich ein Tanz gefunden worden,
der ohne grosse Anstrengung, eher "lazy" zu langsamer Musik getanzt werden kann
.... ."
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Der CHARLESTON ........
......
ist der wohl bekannteste Swing-Tanz der 20er Jahre.
Zum Lebensstil der "goldenen Zwanziger" gehörten neben Theater, Revue, Kabarett
und Film auch die Tanzvergnügen.
Der "Charleston" - ursprünglich von Schwarzen getanzte Groteskbewegungen -
wurde zum beliebtesten amerikanischen Modetanz in Deutschland, bzw. zum Gesellschaftstanz
der Weißen.
Für seine Verbreitung sorgte nicht zuletzt Josephine Baker, die 1927 mit ihrer
"Charleston Jazzband" in Berlin gastierte.
Die für den Tanz notwendige Bewegungsfreiheit hatte die "neue Frau" in
knielangen Hemdkleidern, die mit Glasperlen und Pailletten bestickt waren.
Dieser Tanz ist die
Rückkehr zu den Sitten der Urzeit. In seiner Urform ist der Charleston als eine
"komplizierte Überlagerung an sich widersprüchlicher Bewegungen" anzusehen.
Mit beherztem Einsatz von Hüften, Hintern
und Beinen wird er meist von Paaren getrennt getanzt, einander gegenüberstehend ohne sich
zu berühren.
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Der COLLEGIATE SHAG
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......... ist ein flotter Paartanz, der in
den 20er Jahren in Amerika aus der Not überfüllter Tanzsäle heraus entstanden ist.
Shag-Varianten
sind Carolina Shag, St. Louis Shag und Collegiate
Shag.
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entstand der 30er Jahre im "Rendezvous
Ballroom" auf Balboa Island in Newport Beach (Amerika).
Dieser Tanz ist ebenso wie der Shag aus der
Not überfüllter Tanzsäle heraus entstanden.
Er wird sehr eng getanzt. In erster Linie
kommt es beim Balboa auf die Fußarbeit an.
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Der SHIM SHAM ...........
....... ist ursprünglich ein
Steptanzschritt aus der afro-amerikanischen Tradition.
Der Shim Sham erblickte 1931 in "Connies's Inn" in New York das Licht der Welt.
Er hatte einen solchen Erfolg, dass er das gesamte schwarze Show-Business seiner Zeit in
den Bann schlug. Bald tanzten ihn sämtliche Chorus-Girls in den Clubs,
Zum Finale einer Varietévorstellung wurde
der Shim Sham getanzt. Alle standen auf - Tänzer, Kellner,
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Der MADISON
........
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Dieser Partytanz besteht aus einer witzigen
Figurenreihenfolge zu nur einem
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Der BIG APPLE ........
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Er wird im Kreis mit mehreren Tänzerinnen und Tänzern (kein Paartanz) zur Swing Musik
der damaligen Zeit getanzt.
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Der
CHARLESTON STROLL ........
........ ist ein witziger Stroll zu moderner Jazz Musik der heutigen Zeit mit
Charleston-Eindrücken.
Dieser partnerlose Tanz basiert auf Jazz-Tanz-Bewegungen mit typischen
Charleston-Elementen.
Er wurde in 2002 von der Swing-Trainerin SING LIM in Singapur
choreografiert und über verschiedene Workshops bis nach Deutschland
weitergereicht.